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Dankbarkeit als wesentlicher Antrieb für persönliche Weiterentwicklung

Aktualisiert: 14. Juni 2022

Jap, das bin mit meinem Hund. Für diesen Moment im Englischen Garten bin ich unfassbar dankbar, ich erinnere mich noch dran, als wäre es gestern gewesen.

Zunächst einmal klären wir, was es überhaupt bringt, dankbar zu sein und welchen Einfluss das Schreiben eines "Dankbarkeitstagebuch" auf dich haben kann. Allerdings geht es nicht um diese Standard-Methoden, von denen du eh schon überall gelesen hast.

Tatsächlich klingt es nach ganz simplen Methoden, fast zu simpel um zu glauben, dass sich das Leben dadurch verändern kann. Allerdings ist es nicht das Üben von Dankbarkeit oder dass du immer zu allen Menschen fröhlich bist und dich bei ihnen bedankst - abgesehen davon, dass das natürlich gern gesehen ist. Durch Dankbarkeit hast du die Möglichkeit, deinen Blick aufs Leben zu verändern.


Auf welche Bereiche des Lebens hat die Dankbarkeit Einfluss?

Grundsätzlich wirkt sich Dankbarkeit auf jeden Lebensbereich aus:

  • Deinen Umgang mit Menschen

  • Partnerschaft

  • Berufliches Umfeld

  • Familiäres Umfeld

  • Deinen Körper und die Gesundheit

  • Sexualität

  • Seelische Einstellung

  • Gedanken, bzw. deine Gehinstruktur

  • Gestaltung der Freizeit, deine Hobbys

  • vielleicht ändern sich deine Essgewohnheiten

Du veränderst dich einfach mit der Zeit selbst, wenn du dankbar bist.


Was kannst du tun, um "Dankbarkeit" zu leben?

Dankbarkeit hat zum einen auch etwas mit positiven Denken, glücklich sein und mit Achtsamkeit zu tun. Hier ein paar kurze Beispiele, die dir helfen, dankbar durch den Tag zu gehen:

  • Spüre die warmen Sonnenstrahlen auf deiner Haut und halte für einen Moment inne. Atme ein paar Mal tief ein und wieder aus.

  • Wenn dich jemand anlächelt, lächle doch einfach mal zurück, aus dem Herzen. Kein gezwungenes Lachen, dass dich anstrengt und du es eigentlich gar nicht willst. Sollte dir eine Person entgegenkommen, die dir kein Lächeln entgegenbringen kann, sei der Erste der lacht. Allein dadurch wird sich zum einen deine Laune heben und du hast eine andere Person auch noch glücklich gemacht.

  • Höre auf, dich im Spiegel anzusehen und selbst zu verurteilen. Grundsätzlich sind negative Gedanken und Formen der Selbstverurteilung sehr schädlich für Dich. Sie ziehen dich runter und lenken deinen Fokus auf Dinge, die dich beeinträchtigen wirklich wundervolle Momente zu erleben.

  • Stell dich ans nächste Fenster mit einem Cafe oder Tee in der Hand und schaue den Vögeln dabei zu, wie sie ihr Nest bauen. Das beruhigt den Geist. Danke dir selbst für den Moment, die Natur genießen zu können.

  • Lege deine Hand auf dein Herz und spüre wie es schlägt, konzentriere dich auf deinen Atem. Spüre dich!

  • Wenn du beim Einkaufen bist und einen vollen Einkaufswagen hast, lasse die Person hinter dir vor, wenn sie nur ein paar Sachen unter dem Arm trägt. Du wirst spüren, wie sehr sie sich freut.

  • Liegst du Nachts oft wach im Bett und denkst drüber nach, was heute nicht so gut gelaufen ist? Selbstverständlich kannst du jeden Abend 5 Dinge aufschreiben, für die du am heutigen Tag dankbar bist. Wenn du gerade kein Stift und Papier in der Nähe hast, denke auf jeden Fall darüber nach und spreche sie laut aus.

  • Danke einer Freundin, dass sie dich angerufen hat und sich nach deinem Wohlbefinden erkundigt hat.

Die kleinen Dinge machen den Unterschied. Indem du dich in Dankbarkeit übst, wirst du auch achtsamer und hast die einzigartige Möglichkeit wirklich im Moment zu leben. Die Zeit, die zählt ist jetzt gerade. Alles andere ist nur Vergangenheit oder Zukunft.

Glücklich zu sein ist eine wesentliche Komponente des Lebens, sei jetzt glücklich, sonst wirst du es immer nur gewesen sein.


Was passiert, wenn die Dankbarkeit in deinem Leben verankert ist?

  • Du bist im Umgang mit anderen Menschen freundlich.

  • Du entwickelst einen stabilen emotionalen Zustand und lässt dich nicht so leicht verunsichern.

  • Du bist glücklich.

  • Du ziehst positive Dinge in dein Leben, weil du den Fokus veränderst hast.

  • Du machst dich selbst nicht schlecht.

  • Du machst dir keine Gedanken mehr darüber, für etwas dankbar zu sein, du bist es einfach.

  • Du versinkst nicht so leicht in negative Gedanken und Emotionen.

  • Dinge die dir keinen Spaß machen, vermeidest du.

Ich persönlich habe vorallem gemerkt, dass ich jeden einzelnen Moment genießen kann. Ich bin wirklich in dem Moment und nicht irgendwo anders mit meinen Gedanken.

"Nachhaltig glücklich" wäre ein passender Ausdruck. Das was ich tue, bereitet mir auch wirklich Freude und die Menschen mit denen ich meine Zeit verbringe merken, dass ich da bin, in dem Moment und auch gerne mit ihnen Zeit verbringe.


Denke vorallem daran, dass deine Dankbarkeit auch Einfluss auf die Menschen in deinem Umfeld hat. Wenn du Dankbarkeit für einen Menschen empfindest, ganz gleich ob er dir Nahe steht oder nicht, hat er die Möglichkeit, diese Dankbarkeit weiter zu tragen.

Na, vielleicht hast du jetzt schon gemerkt, dass sich Dankbarkeit wesentlich auf deine Lebensweise auswirken kann. Welche Erfahrungen konntest du bereits machen, wenn Du einfach mal für etwas dankbar bist?


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